Was tun bei hängendem Augenlid?

Ein hängendes Augenlid kann im Laufe der Zeit auftreten – oft durch natürliche Alterungsprozesse, aber auch durch Müdigkeit oder Flüssigkeitsansammlung. Bei einer leichten Ausprägung geht es vor allem darum, Schwellungen zu reduzieren und das Erscheinungsbild optisch zu verbessern.

Einfache Maßnahmen wie das Kühlen der Augen mit feuchten Kompressen oder kühlen Teebeuteln können bereits helfen. Die Kälte führt dazu, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen und die Schwellung absinkt. Auch eine gezielte Pflege mit feuchtigkeitsspendenden Augencremes unterstützt die Haut und kann sie straffer wirken lassen. Achten Sie dabei auf Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure oder Koffein, die straffend und entstauend wirken.

Wenn das hängende Augenlid jedoch die Sicht beeinträchtigt, könnte eine medizinische Behandlung notwendig sein. In solchen Fällen spricht man von einer sogenannten Ptosis, bei der die Augenmuskulatur geschwächt ist. Hier kann ein Spezialist eine operative Korrektur in Betracht ziehen, um die Funktion und das Aussehen der Augenlider wiederherzustellen.

Zudem kann geschicktes Make-up helfen, Schlupflider zu kaschieren. Helle Lidschatten am inneren Augenwinkel oder eine dezente Betonung des Augenbrauenbogens lenken optisch von hängenden Lidern ab.

Wichtig ist: Bei anhaltenden Beschwerden oder plötzlichem Auftreten eines hängenden Lids sollte immer ein Arzt konsultiert werden – besonders, wenn es mit anderen Symptomen wie Doppeltsehen oder Müdigkeit einhergeht.

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