Die stille Gefahr: Vorhofflimmern und seine Folgen
Manche spüren es deutlich – ein heftiges Herzrasen, Schwindel oder unerklärliche Schwäche. Bei anderen verläuft Vorhofflimmern völlig unbemerkt. Dabei handelt es sich um die häufigste Form der Herzrhythmusstörung, bei der die Vorhöfe des Herzens unregelmäßig und oft viel zu schnell zucken. Das Herz pumpt weniger effizient, und Blut kann in den Vorhöfen stauen.
Das größte Risiko? Ein Schlaganfall. Denn das gestaute Blut kann Gerinnsel bilden, die über die Blutbahn ins Gehirn gelangen und dort eine lebensbedrohliche Blockade verursachen. Gerade weil die Symptome oft fehlen oder als harmlose Müdigkeit abgetan werden, bleibt die Erkrankung bei vielen lange unentdeckt – mit gefährlichen Folgen.Ältere Menschen sind besonders betroffen, doch auch jüngere können Vorhofflimmern entwickeln – etwa durch Bluthochdruck, Übergewicht oder übermäßigen Alkoholkonsum. Eine einfache Pulskontrolle oder ein kurzes EKG beim Arzt können bereits Hinweise liefern. Wer regelmäßig unregelmäßigen Puls bemerkt, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Die gute Nachricht: Mit der richtigen Therapie – sei es durch Medikamente, Blutverdünnung oder Verfahren wie eine Ablation – lässt sich das Risiko deutlich senken. Wichtig ist, die Erkrankung früh zu erkennen und gezielt zu behandeln. Denn auch wenn Vorhofflimmern nicht immer weh tut – es sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.
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