Wie viel kostet die Dämmung einer Einfamilienhaus-Fassade?

Die Dämmung der Fassade zahlt sich aus – nicht nur fürs Klima, sondern auch für den Geldbeutel. Doch die Kosten variieren stark, je nach gewählter Methode. Interessant ist dabei, dass alle drei gängigen Verfahren im Jahr etwa gleich viel Heizkosten sparen: rund 600 Euro.

Die günstigste Variante ist die Einblasdämmung oder Kerndämmung, ideal bei Hohlräumen in der Wand. Für ein typisches Einfamilienhaus liegen die Kosten hier bei etwa 4.000 Euro. Das macht sie zur beliebten Wahl, besonders bei Sanierungen, wo der äußere Aufwand minimiert werden soll.

Deutlich teurer, aber oft optisch ansprechender, ist das Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Mit durchschnittlich 17.500 Euro ist es eine Investition, die sich langfristig auszahlt. Es wird außen direkt an der Fassade angebracht, schützt vor Kälte und kann das Erscheinungsbild des Hauses modernisieren.

Die Premiumlösung ist die hinterlüftete Vorhangfassade. Mit rund 32.500 Euro ist sie deutlich kostspieliger, bietet aber neben guter Dämmung auch eine hochwertige Architektur-Optik und lange Haltbarkeit. Sie wird oft bei Neubauten oder umfassenden Renovierungen gewählt.

Wichtig: Unabhängig von der Methode – die jährliche Ersparnis bei der Heizrechnung liegt bei allen drei etwa gleich. Die Entscheidung hängt also stark von Ästhetik, Zustand der Bausubstanz und Budget ab. Förderungen durch die BAFA oder KfW können die Investition erheblich entlasten. Eine Beratung lohnt sich daher immer.

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