Wie viel kostet eine Überweisung ins Ausland?
Wenn du Geld ins Ausland überweisen möchtest, fragst du dich zu Recht, was das kostet. Die Gebühren variieren je nach Bank und Höhe des Betrags – besonders, wenn eine Währungsumrechnung nötig ist.
Berliner Sparkasse verlangt für Überweisungen bis 10.000 € eine Pauschale von 17,50 €. Bei höheren Beträgen fallen 1,75 Prozent an, maximal aber 600 €. Die Deutsche Bank berechnet 1,5 Prozent des Überweisungsbetrags, mindestens jedoch 10 €, plus 1,55 € für die SWIFT-Abwicklung. Ähnlich sieht es bei der Postbank aus: hier sind es ebenfalls 1,5 Prozent mit einem Mindestbetrag von 12 €.Wer bei der DKB bankt, zahlt bis zu 12.500 € eine feste Gebühr von 12,50 €. Danach werden 1 Prozent fällig, maximal 150 €. Das ist im Vergleich oft günstiger, besonders bei größeren Summen.
Wichtig zu wissen: Neben den Gebühren der eigenen Bank können auch Kosten bei der Empfängerbank entstehen. Zudem wird der Wechselkurs einen großen Einfluss auf den effektiven Betrag haben, den der Empfänger letztlich erhält. Manche Banken nutzen ungünstige Umrechnungskurse, was teurer sein kann als die direkten Gebühren.
Ein Tipp: Prüfe vor der Überweisung immer die detaillierte Kostenaufstellung deiner Bank. Oft lohnt es sich, auf spezialisierte Anbieter wie Wise oder Revolut zu schauen – gerade bei häufigen oder kleineren Überweisungen können diese deutlich günstiger sein.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.