Überweisung nach Deutschland: Was kostet sie?
Wenn du Geld aus dem Ausland nach Deutschland überweist, fragst du dich vielleicht, ob Gebühren anfallen. Die gute Nachricht: Innerhalb des SEPA-Raums – das umfasst die meisten europäischen Länder – ist eine Überweisung in Euro meist kostenlos. Vorausgesetzt, die Überweisung erfolgt von Bankkonto zu Bankkonto und der Empfänger hat ein Konto in Deutschland oder einem anderen SEPA-Land.
SEPA, das heißt „Single Euro Payments Area“, sorgt dafür, dass Überweisungen in Euro genauso einfach und günstig sind wie eine heimische Überweisung. Das gilt auch für Überweisungen aus Drittstaaten, solange sie in Euro und unter Einhaltung der SEPA-Standards erfolgen. Wichtig ist, dass du die richtigen Angaben machst – vor allem die IBAN der empfangenden Person und gegebenenfalls die BIC-Nummer der Bank.
Fällt die Überweisung jedoch in einer anderen Währung an oder wird sie nicht über den SEPA-Weg abgewickelt, können Gebühren entstehen. Manche Banken berechnen zwar noch kleine Entgelte, besonders bei Auslandsüberweisungen außerhalb des EWR, aber diese sind seltener geworden. Bei Zahlungen aus Ländern außerhalb Europas kann es zudem Verzögerungen geben – je nach Bank zwischen einem und drei Werktagen.
Ein Tipp: Bevor du eine Überweisung tätigst, kläre mit deiner Bank ab, ob zusätzliche Kosten anfallen. So vermeidest du böse Überraschungen. In den meisten Fällen ist das Geld in Deutschland jedoch schnell, sicher und ohne Extrakosten angekommen.
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