Wie viel kostet eine Überweisung von 50.000 Euro?

Wenn du einen größeren Betrag wie 50.000 Euro ins Ausland überweisen möchtest, solltest du dich im Voraus über die anfallenden Gebühren informieren. Diese können je nach Bank deutlich variieren – besonders bei Transaktionen mit Währungsumrechnung.

Beispielsweise berechnet die Berliner Sparkasse für Überweisungen über 10.000 Euro einen Satz von 1,75 Promille des Betrags, maximal jedoch 600 Euro. Bei 50.000 Euro lägen die Kosten damit bei etwa 87,50 Euro. Die Deutsche Bank verlangt pauschal 1,5 Prozent des Betrags, mindestens aber 10 Euro, plus eine zusätzliche Swift-Gebühr von 1,55 Euro. Für 50.000 Euro ergäbe das rund 751,55 Euro – deutlich teurer als bei der Sparkasse.

Auch die Postbank nimmt 1,5 Prozent des Überweisungsbetrags, wobei die Mindestgebühr bei 12 Euro liegt. Bei 50.000 Euro wären das 750 Euro. Im Vergleich besonders günstig schneidet oft die DKB ab: Für Beträge über 12.500 Euro fallen nur 1 Prozent an, mit einem Höchstbetrag von 150 Euro. Das bedeutet: Bei 50.000 Euro zahlst du hier maximal 150 Euro – deutlich weniger als bei vielen Konkurrenten.

Wichtig ist außerdem: Diese Preise gelten meist nur bei Online-Überweisungen. Bei Filialbanken oder dringenden Expressüberweisungen können zusätzliche Kosten entstehen. Wer regelmäßig größere Summen überweist, sollte daher nicht nur auf die Gebühren, sondern auch auf Transparenz und Service achten.

Ein kurzer Vergleich lohnt sich – gerade bei hohen Beträgen. So vermeidest du böse Überraschungen und sparst unter Umständen Hunderte Euro.

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