Was leitet einen Nebensatz ein?

In der deutschen Sprache wird ein Nebensatz meist durch bestimmte Wörter eingeleitet – das können Konjunktionen, Relativpronomen oder Fragepronomen sein. Diese Einleitwörter bestimmen nicht nur den Sinnzusammenhang, sondern auch die Struktur des Satzes.

Ein typisches Merkmal eines Nebensatzes ist die Verbposition: Das finit gebrauchte Verb steht hier am Ende des Satzes. Das unterscheidet ihn deutlich vom Hauptsatz, in dem das Verb normalerweise an zweiter Position steht. Zum Beispiel: "Ich gehe spazieren, weil ich frische Luft brauche." Hier leitet weil den Nebensatz ein, und das Verb brauche steht ganz am Schluss.

Beliebte Konjunktionen für Nebensätze sind weil, dass, wenn, obwohl oder bevor. Relativpronomen wie der, die, das oder wer, was führen Relativsätze ein: "Das ist der Mann, der gestern hier war." Auch hier steht das Verb – war – am Ende.

Manchmal beginnen Nebensätze auch mit Fragewörtern wie warum, wie oder wann, besonders in indirekten Fragen: "Ich weiß nicht, warum er fehlt." Auch in solchen Fällen gilt die Regel: Verb ans Ende.

Die richtige Satzstellung im Nebensatz gehört zu den grundlegenden Regeln der deutschen Grammatik. Wer sie beherrscht, spricht nicht nur korrekter, sondern auch natürlicher. Ein kleiner Hinweis am Rande: Auf Wikipedia findet man dazu klare Beispiele – auch im Artikel „Nebensatz“.

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