Mick Schumacher 2023: Reservekraft für zwei Top-Teams
Im Jahr 2023 bleibt Mick Schumacher weiter in der Formel-1-Spitzengruppe aktiv – allerdings nicht als Stammpilot, sondern als wichtiger Mann in den Hinterzimmern der Rennställe. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher tritt in dieser Saison die Rolle als Reserve- und Testpilot für Mercedes an. In dieser Funktion absolvierte er bereits Anfang Februar seine erste Sitzprobe im Team-Anzug, ein deutliches Zeichen dafür, dass er fest in die Planungen des Boliden-Teams eingebunden ist.
Doch die Einsatzmöglichkeiten von Schumacher reichen über die Silberpfeile hinaus. Überraschend wurde bekannt, dass er neben Mercedes auch für McLaren als Ersatzpilot zur Verfügung steht. Dies ist ungewöhnlich, aber nicht verboten: Die Formel-1-Regeln erlauben es einem Fahrer, bei mehreren Teams als Reservist gelistet zu sein. Sollte bei einem der beiden Rennställe ein Notfall eintreten – etwa durch Verletzung oder Krankheit eines Stammpiloten –, wäre Mick Schumacher bereit, einzuspringen.
Die doppelte Rolle unterstreicht das Vertrauen, das Teams in den 24-Jährigen setzen. Nach seiner Debütsaison 2022 bei Haas, in der er solide Leistungen zeigte, bleibt er so im Geschäft und sammelt weiter wertvolle Erfahrung. Obwohl er 2023 kein eigenes Cockpit in der Startaufstellung hat, bleibt sein Name präsent – und seine Chancen auf eine Rückkehr als Vollzeitfahrer damit keineswegs verschwunden.
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