Was du bei einer Schenkung beachten musst

Wenn du eine Schenkung erhältst, ist es wichtig, die richtigen Schritte zeitnah zu ergreifen. Innerhalb von drei Monaten muss die Schenkung schriftlich beim zuständigen Finanzamt gemeldet werden – und zwar sowohl durch den Beschenkten als auch durch die schenkende Person. Diese Regelung sorgt dafür, dass die Behörden über die Übertragung von Vermögen informiert sind, besonders wenn es um Geld, Immobilien oder wertvolle Gegenstände geht.

Viele Menschen wissen nicht, dass Schenkungen steuerrechtliche Folgen haben können. In Deutschland gibt es jedoch höhere Freibeträge, die je nach Verwandtschaftsgrad variieren. So liegt der Freibetrag beispielsweise bei Verwandten ersten Grades bei 400.000 Euro – das heißt, erst darüber hinausgehende Beträge können steuerpflichtig sein. Dennoch: Auch wenn keine Steuer anfällt, muss die Schenkung trotzdem angezeigt werden.

Die Frist von drei Monaten beginnt mit dem Zugang der Schenkung – also sobald du das Geld oder Gut erhalten hast. Wird die Frist versäumt, kann das Finanzamt ein Bußgeld verhängen. Um Probleme zu vermeiden, ist es ratsam, die Schenkung schriftlich festzuhalten, zum Beispiel mit einem kleinen Schenkungsvertrag, und zeitnah beim Finanzamt einzureichen.

Wichtig ist auch: Jeder hat das Recht, innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren mehrmals von den Freibeträgen Gebrauch zu machen. Das kann bei größeren Vermögensübertragungen sinnvoll geplant werden. Wer unsicher ist, sollte sich beraten lassen – etwa durch einen Steuerberater oder Notar. So vermeidet man unliebsame Überraschungen und stellt alles richtig dar.

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