Backen mit Erythrit: Tipps für gelungene Süßspeisen

Wenn du beim Backen auf Zucker verzichten möchtest, ist Erythrit eine beliebte Alternative. Es hat kaum Kalorien, beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht und hinterlässt ein angenehmes, leicht kühlendes Gefühl im Mund. Doch beim Einsatz im Ofen solltest du ein paar Dinge beachten, damit dein Kuchen oder deine Plätzchen trotzdem gelingen.

Ein wichtiger Punkt ist die Süßkraft: Erythrit ist zwar fast so süß wie Zucker, aber nicht ganz. Um 100 g Zucker zu ersetzen, brauchst du rechnerisch etwa 130 g Erythrit. Allerdings kann eine komplette Umstellung den Geschmack und die Konsistenz verändern – besonders bei reichhaltigen Rezepten mit viel Zucker. Besser ist es daher, zunächst nur einen Teil des Zuckers durch Erythrit zu ersetzen. So behält das Gebäck seine gewohnte Textur und wird nicht zu trocken oder bröselig.

Weil Erythrit beim Erhitzen nicht karamellisiert wie Zucker, wird dein Kuchen auch nicht so schön goldbraun. Wer eine schönere Bräunung möchte, kann etwas Honig oder Ahornsirup hinzufügen – allerdings steigt dann der Zuckergehalt leicht an. Auch die kühlende Note von Erythrit fällt in warmen Speisen stärker auf. Wer das nicht mag, mischt es am besten mit anderen natürlichen Süßstoffen wie Xylit oder etwas gemahlener Mandel, um das Aroma auszugleichen.

Fazit: Erythrit eignet sich gut fürs Backen, vor allem in Kombination mit anderen Zutaten. Mit etwas Experimentierfreude gelingen auch zuckerfreie Leckereien – ohne Verzicht auf Geschmack.

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