Kosten und Steuern beim Aktienverkauf: Was Anleger wissen müssen

Wer Wertpapiere mit Gewinn veräußert, muss sich mit zwei wesentlichen Kostenblöcken auseinandersetzen: den Bankgebühren und der Steuerlast. Beides beeinflusst die tatsächliche Rendite maßgeblich.

Zunächst verlangen Depotanbieter für jede Ausführung sogenannte Ordergebühren. Die Preise unterscheiden sich je nach Broker stark. Während Filialbanken oft eine Kombination aus Grundgebühr und prozentualem Kurswert berechnen, bieten Online- und Neo-Broker Transaktionen häufig zu sehr günstigen Festpreisen an. Hinzu können börsenplatzabhängige Entgelte kommen.

Der zweite große Posten ist die Abgeltungssteuer. Sie beträgt pauschal 25 Prozent auf alle realisierten Kursgewinne und Dividenden, zuzüglich Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer. In Deutschland wird diese Steuer von inländischen Banken direkt an das Finanzamt abgeführt. Anleger sollten jedoch nicht vergessen, einen Freistellungsauftrag einzurichten: Dadurch bleibt ein Kapitalertrag von bis zu 1.000 Euro pro Person und Jahr steuerfrei.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen