Was passiert, wenn man die Powerbank im Koffer vergisst?

Es passiert schnell: Man packt eilig den Koffer für den nächsten Flug – und vergisst, dass die Powerbank noch darin steckt. Doch das kann ein Problem werden. Denn laut Sicherheitsvorschriften der Luftfahrtbehörden dürfen Powerbanks niemals im aufgegebenen Gepäck transportiert werden.

Der Grund ist einfach: Powerbanks enthalten Lithium-Ionen-Akkus, die bei Defekten oder Überhitzung in Brand geraten können. Im schlimmsten Fall führt ein solcher Brand im Frachtraum zu einer schwer kontrollierbaren Situation – schließlich wird Rauch oder Feuer dort häufig erst bemerkt, wenn es zu spät ist.

Deshalb gilt: Powerbanks gehören immer in das Handgepäck** oder direkt in die eigene Tasche. So sind sie im Notfall besser kontrollierbar, und die Flugbegleiter können sofort reagieren. Bei manchen Airlines muss die Powerbank zudem eine maximale Kapazität von 100 Wattstunden (Wh) nicht überschreiten – bei größeren Modellen braucht es oft eine Sondererlaubnis.

Sollte eine Powerbank doch einmal im Koffer landen, wird sie bei der Sicherheitskontrolle meist entdeckt. Das kann zwar zu Verzögerungen führen, ist aber letztlich eine wichtige Sicherheitsmaßnahme. Im schlimmsten Fall wird das Gepäck möglicherweise nicht zugelassen – besser also, gleich von Anfang an richtig packen.

Ein kurzer Blick in den Koffer lohnt sich also vor jedem Flug. Denn Sicherheit geht immer vor Bequemlichkeit – besonders in der Luft.

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