Wie viel Rosinen sind zu viel?
Ein kleiner Genuss mit Wirkung: Rosinen sind nicht nur süß und praktisch für zwischendurch, sie bringen auch einige gesundheitliche Vorteile mit sich. Mit etwa 4 Gramm Ballaststoffen pro 100 Gramm unterstützen sie die Verdauung und halten den Darm in Schwung. Doch wie bei vielen guten Dingen gilt auch hier: Maßvoll genießen ist besser.
Zu viele Rosinen können abführend wirken, besonders wenn du nicht gewohnt bist, viel Ballaststoffreiches zu essen. Plötzliche Mengen an Rosinen – zum Beispiel eine ganze Tüte auf einmal – können bei empfindlichen Menschen zu Völlegefühl, Blähungen oder sogar Durchfall führen. Das liegt vor allem an der hohen Konzentration an unlöslichen Ballaststoffen und der enthaltenen Fruchtzuckerart, die der Körper nur begrenzt verträgt.Einige Handvoll Rosinen am Tag – etwa 30 bis 50 Gramm – sind für die meisten Menschen unbedenklich und eine gesunde Ergänzung zur Ernährung. Besonders beliebt sind sie im Müsli, in Müsliriegeln oder einfach pur als natürlicher Energieschub. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören. Wer neu mit Rosinen anfängt oder ballaststoffärmer lebt, sollte langsam beginnen, um Verträglichkeit zu testen.
Rosinen sind also durchaus gesund – vorausgesetzt, man isst sie bewusst. Sie liefern Kalium, Eisen und Antioxidantien, aber keine nennenswerten künstlichen Zusätze, besonders wenn sie ungeschwefelt sind. Wie so oft im Leben zählt das richtige Maß.
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