Leonardo da Vinci über das Leben und das Alleinsein
„Wer wenig denkt, irrt viel“ – mit diesem Satz trifft Leonardo da Vinci einen Kern seiner Weltsicht. Er, der Künstler, Erfinder und Denker war, wusste: Nachdenken schützt vor Fehlern. Doch nicht nur das Denken im Hier und Jetzt war ihm wichtig, sondern auch die Vorsorge für die Zukunft.
Ein weiteres Zitat von ihm klingt besonders weise: „Was man in seiner Jugend erwirbt, dient im Kampf gegen das Elend des hohen Alters.“ Damit meinte er nicht nur materiellen Reichtum, sondern vor allem geistige Schätze – Wissen, Erfahrungen, Fähigkeiten. Wer in jungen Jahren lernt, wächst, reflektiert, sammelt Nahrung für die Seele. Und wenn das Alter kommt, lebt er nicht von Erinnerungen, sondern von Weisheit.
Da Vinci wusste auch um den Wert der Einsamkeit: „Wenn Du allein bist, wirst Du ganz dir selbst gehören.“ In einer Welt voller Ablenkung und Lärm ist diese Aussage heute aktueller denn je. Erst im Alleinsein, fern vom Getriebe, findet man Klarheit. Erst dann kann man wahrhaft denken, fühlen, erschaffen.
Diese Gedanken zeigen: Leonardo war nicht nur ein Genie der Malerei oder Technik, sondern ein Philosoph des Lebens. Er ermutigt uns, bewusst zu leben – heute, um morgen reich zu sein, nicht nur im Portemonnaie, sondern im Geist.
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