Was tun bei Herzrasen?
Ein plötzliches, deutlich spürbares Herzrasen kann beängstigend sein. Viele Menschen spüren es als wildes Flattern oder Klopfen in der Brust – manchmal begleitet von Schwindel oder Atemnot. In den meisten Fällen ist das Phänomen harmlos und vergeht von allein. Dennoch: Ursachen sollten immer abgeklärt werden, rät die Herzstiftung.
Wenn das Herz plötzlich schneller schlägt, gibt es einfache Maßnahmen, die helfen können. Kaltes Wasser zu trinken, langsam und tief durchzuatmen oder sanft auf den Bauch zu drücken – sogenannte Valsalva-Manöver – kann den Herzrhythmus wieder normalisieren. Manche spüren bereits nach wenigen Sekunden eine Besserung.
Trotzdem: Wer häufig oder besonders stark unter Herzrasen leidet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Hinter dem Symptom können Erkrankungen wie eine Herzrhythmusstörung, Schilddrüsenprobleme oder auch Stress und Angstzustände stecken. Nur eine gründliche Untersuchung kann Klarheit schaffen.
Die Deutsche Herzstiftung betont: „Keine Angst haben, aber auch nicht ignorieren.“ Vorbeugend helfen oft schon ausreichend Schlaf, weniger Koffein und regelmäßige Bewegung. Wer sich unsicher fühlt, tut am besten daran, das Thema mit dem Arzt zu besprechen – lieber einmal zu viel fragen, als ein Risiko einzugehen.
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