Was ein Welpe als Erstes lernen sollte

Wenn ein Welpe zum ersten Mal ins Haus kommt, ist alles neu – für ihn genauso wie für seine Menschen. Die ersten Wochen sind daher besonders wichtig, um Grundlagen für ein harmonisches Zusammenleben zu legen. Die ersten Kommandos, die ein Welpe lernen sollte, sind „Komm“, „Sitz“, „Platz“ und „Bleib“. Diese Befehle bilden nicht nur den Anfang der Erziehung, sondern sorgen auch für Sicherheit im Alltag.

„Komm“ ist besonders wichtig, um den Welpen im Freien sicher zurückrufen zu können. Schon früh sollte er lernen, dass dieses Kommando Belohnung und Lob bedeutet – am besten mit Leckerlis und viel Lob. „Sitz“ hilft dabei, den Hund in aufgeregten Situationen zu beruhigen, etwa wenn Besuch kommt oder an der Straßenecke gewartet wird. „Platz“ geht noch einen Schritt weiter und fördert die Ruhe, besonders wenn der Welpe müde oder übermütig ist.

„Bleib“ wiederum ist ein wertvoller Befehl, um das Tier an einem Ort zu halten – etwa vor einer Kreuzung oder wenn die Haustür geöffnet wird. Wichtig ist: Die Übungen sollten kurz, geduldig und spielerisch sein. Welpen haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne, lernen aber schnell, wenn die Stimmung positiv bleibt.

Regelmäßige, kleine Trainingseinheiten von fünf bis zehn Minuten reichen völlig aus. Mit Liebe, Konsequenz und viel Lob wird aus dem kleinen Chaot bald ein verlässlicher Begleiter. Die ersten Kommandos sind nicht nur praktisch – sie stärken auch die Bindung zwischen Mensch und Tier.

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