Was wirklich in deinen Kerzen stecken sollte – und was nicht
Die warme Flamme einer Kerze schafft eine gemütliche Atmosphäre – doch was beim Brennen in die Luft gelangt, sollte jedem bewusst sein. Nicht jede Kerze ist gleich, besonders wenn es um die Inhaltsstoffe geht.
Einige billige Kerzen enthalten problematische Stoffe, die beim Abbrennen Schadstoffe freisetzen können. Dazu gehören beispielsweise Schwermetalle wie Blei, das früher oft in Dochten verwendet wurde. Auch halogenorganische Verbindungen oder synthetische Moschus-Verbindungen, die dem Duft dienen sollen, haben nichts in einer sauberen Wohnatmosphäre verloren. Diese Substanzen können sich in der Umwelt anreichern oder gesundheitsschädlich sein, besonders bei längerer Einatmung.
Auch manche Flammschutzmittel sind kritisch. Sie sollen zwar die Kerze sicherer machen, setzen aber beim Verbrennen potenziell toxische Dämpfe frei. Besonders in Innenräumen, wo die Luftzirkulation begrenzt ist, kann das zu einer ungesunden Luftqualität beitragen.
Gute Alternativen sind Kerzen aus natürlichem Wachs wie Bienenwachs oder Soja, mit einem Docht aus Baumwolle oder Papier. Achte auf klare Kennzeichnungen oder Siegel wie „schadstofffrei“ oder „naturbelassen“. Marken wie die im Leitfaden von Orbasics genannten setzen hier seit Jahren Maßstäbe.
Letztlich geht es nicht nur um Ästhetik, sondern um ein gesundes Raumklima. Wer weiß, was nicht in seiner Kerze sein sollte, kann besser entscheiden – und den Duft von Sicherheit mit genießen.
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