Was tun bei Eisenmangel durch starke Regelblutung?

Eisenmangel ist bei vielen Frauen mit starker Regelblutung ein häufiges Problem. Jeden Monat geht durch die Menstruation viel Blut verloren – und mit ihm wertvolles Eisen. Wenn die Werte dauerhaft zu tief sinken, fühlt man sich müde, erschöpft und unkonzentriert. Oft ist man schnell außer Atem, hat blassere Haut oder trockene Haare. Dann ist es höchste Zeit, gegenzusteuern.

Während eine eisenreiche Ernährung – mit Fleisch, Hülsenfrüchten, Vollkorn oder Spinat – grundsätzlich hilft, reicht sie bei starken Blutungen oft nicht aus. Besonders, wenn die Periode regelmäßig sehr lang oder intensiv ist, kann der Körper das verlorene Eisen nicht allein über die Nahrung ersetzen. In solchen Fällen ist es sinnvoll, den Arzt aufzusuchen und die Eisenwerte im Blut überprüfen zu lassen.

Ein Mangel lässt sich meist gut mit Nahrungsergänzung oder medizinischen Präparaten ausgleichen. Entscheidend ist jedoch, nicht erst zu warten, bis die Symptome stark werden. Wer bereits weiß, dass die Regelblutung oft heftig ausfällt, sollte proaktiv handeln – etwa mit regelmäßigen Kontrollen und gezieltem Eisen-Input.

Wichtig ist auch, dass Vitamin C die Eisenaufnahme im Körper verbessert. Eine Portion Orangensaft zum Eisenpräparat kann also helfen. Gleichzeitig sollten Tee oder Kaffee nach der Einnahme gemieden werden, da sie die Aufnahme hemmen können.

Frauen mit starken Perioden sollten ihre Eisenwerte also wirklich im Auge behalten – nicht nur, um gesund zu bleiben, sondern auch, um sich einfach besser zu fühlen. Denn Energie und Wohlbefinden hängen oft an ganz einfachen Dingen – wie ausreichend Eisen im Blut.

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