Was tun, wenn der Hund humpelt?
Wenn Ihr Hund plötzlich humpelt, ist das verständlicherweise beunruhigend. Doch nicht immer steckt etwas Ernstes dahinter. Zeigt Ihr Vierbeiner sonst aber kein auffälliges Verhalten – etwa Schmerz beim Anfassen des Beins oder deutliche Schonung des Gliedes – kann eine vorübergehende Schonung sinnvoll sein.
Wichtig ist: zwei bis drei Tage Ruhe. Verzichten Sie in dieser Zeit auf ausgedehnte Spiele, Toben oder abrupte Bewegungen. Spaziergänge sollten kurz und an der Leine stattfinden, um Überlastungen zu vermeiden. Auch Stresssituationen oder Besuche im Hundepark sollten Sie vorübergehend meiden, damit sich Ihr Hund wirklich erholen kann.Oft reicht diese Pause aus, um leichte Verstauchungen oder Muskelüberlastungen zu überwinden. Viele Hunde laufen bereits nach ein paar Tagen wieder beschwerdefrei. Doch Achtung: Bleibt das Humpeln bestehen, verschlechtert es sich oder zeigen sich Schmerzäußerungen, sollte unbedingt ein Tierarzt konsultiert werden. Auch ein plötzliches oder starkes Humpeln an der Vorderpfote oder Schulter kann auf Verletzungen wie eine Verstauchung, eine Sehnenreizung oder sogar eine Gelenkerkrankung hindeuten.
Insbesondere bei älteren Hunden kann Humpeln auch mit Arthrose oder Gelenkproblemen zusammenhängen. Doch auch junge, aktive Hunde können nach einem Sprung oder einer falschen Bewegung verletzt sein. Vertrauen Sie auf Ihre Beobachtung: Wenn etwas nicht stimmt, ist ein Besuch beim Tierarzt die sicherste Wahl.
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