Was tun, wenn der Kerzendocht zu kurz ist?
Ein zu kurzer Docht ist ein häufiges Problem – besonders bei Kerzen, die schon mehrmals benutzt wurden. Die Flamme flackert nur schwach oder geht gleich wieder aus, weil der Docht nicht mehr genug Wachs verdampfen kann. Doch keine Sorge: Es gibt einfache Abhilfen.
Erster Schritt: Kerze sicher anzünden
Zünden Sie die Kerze zunächst an und lassen Sie sie etwa 20 bis 30 Minuten brennen. Dabei schmilzt das Wachs oberflächlich, was den Docht etwas freigeben kann. Achten Sie darauf, dass die Flamme stabil bleibt. Wenn sie schnell erlischt oder kaum sichtbar ist, sollten Sie die Kerze löschen, bevor etwas passiert.
Zweiter Schritt: Wachs entfernen
Wenn die Flamme zu schwach ist, löschen Sie die Kerze und warten, bis das flüssige Wachs etwas abgekühlt ist. Vorsichtig können Sie dann die überschüssige Wachsschicht vorsichtig abschöpfen – am besten mit einem Holzstäbchen oder einem stumpfen Messer. Ziel ist es, den Docht freizulegen, ohne ihn zu beschädigen. Danach einfach erneut anzünden – meist brennt die Kerze dann wieder wie gewohnt.
Tipp für die Zukunft: Schneiden Sie den Docht vor jedem Anzünden auf etwa 5–7 mm Länge. So verhindern Sie Rußbildung und sorgen für eine gleichmäßige, stabile Flamme. Bei längeren Nutzungspausen lohnt es sich auch, den Docht leicht freizulegen, falls Wachs eingetrocknet ist.
Eine Kerze mit zu kurzem Docht muss nicht weggeworfen werden. Mit etwas Geduld und den richtigen Handgriffen lässt sie sich meist problemlos retten.
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