Was tun bei hartnäckigem Husten?

Ein anhaltender, trockener Husten kann wirklich belastend sein – besonders, wenn man einfach nicht aufhören kann zu husten. Der erste und wichtigste Schritt ist, viel zu trinken. Ob Wasser oder warmer Tee: Flüssigkeit hilft, die gereizten Schleimhäute in Rachen und Mundraum zu befeuchten und den Hustenreiz zu verringern.

Bewährte Kräutertees mit Inhaltsstoffen wie Thymian, Salbei oder Eibisch können hier besonders gut helfen. Thymian wirkt antibakteriell und entspannt die Atemwege, Salbei beruhigt gereizte Schleimhäute, und Eibisch hat eine schützende, schleimlösende Wirkung. Ein warmer Tee am Abend kann daher nicht nur helfen, den Husten zu lindern, sondern auch für eine bessere Nachtruhe sorgen.

Neben der Flüssigkeitszufuhr ist es sinnvoll, die Luft im Raum feucht zu halten – besonders im Winter, wenn die Heizungsluft die Atemwege zusätzlich austrocknet. Ein einfaches Schälchen Wasser auf der Heizung kann hier bereits eine kleine Abhilfe schaffen.

Wenn der Husten über mehrere Wochen anhält oder von Fieber, Atemnot oder Schmerzen begleitet wird, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Doch in den meisten Fällen von Reizhusten nach einem grippalen Infekt oder durch trockene Luft reichen schon diese einfachen Maßnahmen aus, um Linderung zu verschaffen.

Wichtig: Husten ist eine Schutzfunktion des Körpers. Ziel sollte nicht immer sein, ihn komplett zu unterdrücken – besonders nicht, wenn er produktiv ist. Bei trockenem, nächtlichem Reizhusten jedoch können Hausmittel wie Tee und ausreichend Trinken echte Helfer sein.

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