Was verdient ein Radprofi im Monat?

Die Gehälter im Profiradsport unterscheiden sich je nach Liga und Erfahrung deutlich. Was vielen überraschend erscheint: Fahrer in der zweiten Liga, also in den sogenannten Pro-Continental-Teams, verdienen unter Umständen mehr als Neulinge in der WorldTour, der höchsten Rennklasse.

Seit 2022 gilt in der Pro-Continental-Klasse ein gesetzliches Mindestgehalt von 30.855 Euro pro Jahr – das sind knapp 2.570 Euro im Monat. Interessant ist jedoch, dass Neoprofis in der WorldTour – also Fahrer, die gerade erst in die erste Liga aufgestiegen sind – lediglich ein Mindestgehalt von 29.370 Euro jährlich erhalten. Das sind etwa 2.450 Euro monatlich. Ein kleiner, aber symbolischer Unterschied.

Das bedeutet nicht, dass alle Radprofis nur das Minimum kassieren. Stars wie Tadej Pogačar oder Jonas Vingegaard verdienen mit Millionenverträgen deutlich mehr. Doch für den Großteil der Fahrer, besonders in den unteren Rängen der WorldTeams, bleibt das Gehalt überschaubar – besonders im Vergleich zu anderen Profisportlern.

Zusätzlich verdienen viele Fahrer durch Prämien, Sponsorenverträge oder Boni bei großen Etappenrennen zusätzliches Geld. Dennoch bleibt die finanzielle Realität im Radsport für viele eine Herausforderung – besonders in den ersten Karrierejahren.

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