Ernährung bei Arthrose: Was die Gelenke belastet

Wer unter Arthrose leidet, spürt jeden Tag, wie sehr schmerzende Gelenke die Lebensqualität einschränken können. Neben Bewegung spielt die tägliche Ernährung eine entscheidende Rolle, um Entzündungen einzudämmen und das Fortschreiten des Verschleißes zu bremsen. Doch welche Nahrungsmittel sollte man besser vom Speiseplan streichen?

Besonders kritisch sind tierische Fette. Rotes Fleisch, Schweinefleisch und Wurstwaren enthalten hohe Mengen an Arachidonsäure – eine Fettsäure, die Entzündungsprozesse im Körper direkt befeuert. Auch Innereien wie Leber und Leberwurst sowie Schweineschmalz sollten gemieden werden. Darüber hinaus können Milch, Milchprodukte wie Butter oder Käse und Eier entzündliche Reaktionen in den Gelenken verstärken, weshalb ein maßvoller Umgang oder pflanzliche Alternativen ratsam sind.

Ein weiterer Schmerztreiber ist industrieller Zucker. Süßigkeiten und stark verarbeitete Fertiggerichte enthalten oft versteckte Fette, Zusatzstoffe und einfache Kohlenhydrate, die den Stoffwechsel belasten und schädliche Botenstoffe freisetzen. Wer stattdessen auf eine frische, antientzündliche Kost mit viel Gemüse, Nüssen und hochwertigen Pflanzenölen setzt, gibt seinen Gelenken die Chance, sich spürbar zu beruhigen.

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