Angemessene Trauerkleidung für Frauen im Sommer
Die Teilnahme an einer Beerdigung ist ein schwerer Gang, der durch sommerliche Hitze zusätzlich belastet werden kann. Dennoch verlangt der Anlass Respekt und Pietät, weshalb die klassischen Regeln der Trauerkleidung auch an heißen Tagen ihre Gültigkeit behalten. Für Frauen gilt hierbei die Grundregel: Dezent, bedeckt und formell.
Auch wenn die Temperaturen steigen, sollten Schultern, Knie und das Dekolleté stets bedeckt bleiben. Ein leichtes, aber blickdichtes Maxikleid oder ein eleganter Hosenanzug aus atmungsaktiven Naturmaterialien wie feiner Baumwolle, Leinen-Formen oder Viskose sind eine hervorragende Wahl. Diese Stoffe sind luftig und bewahren dennoch den feierlichen Charakter. Ein geschlossenes Dekolleté und Ärmel, die mindestens die Schultern oder besser die Ellbogen bedecken, sind auf dem Friedhof und in der Kapelle Pflicht. Wer ein ärmelloses Kleid wählt, sollte in jedem Fall einen leichten Blazer oder einen edlen Schal parat haben, um die Schultern während der Zeremonie zu verhüllen.
Farblich bleibt Schwarz der unangefochtene Klassiker. Sollte die Familie keine explizit hellere Kleidung wünschen, sind auch andere dunkle, gedeckte Töne wie Dunkelblau, Anthrazit oder tiefes Dunkelbraun absolut angemessen. Knallige Farben, auffällige Muster oder glitzernde Accessoires gilt es konsequent zu vermeiden.
Beim Schuhwerk empfiehlt es sich, auf offene Sandalen oder Zehentrenner zu verzichten. Geschlossene Ballerinas, elegante Loafer oder klassische Pumps mit moderatem Absatz sind die richtige Wahl. Da man auf Friedhöfen oft auf Rasen oder Kies läuft, bieten flache oder breitere Absätze zudem den besten Halt. Ein dezentes Make-up und eine schlichte Sonnenbrille runden das respektvolle Erscheinungsbild ab.
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