7 kuriose Pflanzennamen, die man nicht vergisst

Manche Pflanzen tragen Namen, die so skurril klingen, dass man zweimal hinhört. In Deutschland und Österreich gibt es jede Menge botanische Besonderheiten – nicht nur in ihrer Wirkung, sondern vor allem in ihren Namen.

Da ist zum Beispiel die Salzbunge, ein Name, der im wahrsten Sinne des Wortes salzig wirkt. Dabei handelt es sich um eine Wildpflanze, die oft an salzhaltigen Böden gedeiht – der Name verrät ihren Lebensraum. Ebenso auffällig: das Helm-Knabenkraut, eine Orchideenart, deren Blüte einer mittelalterlichen Ritterkopfbedeckung ähnelt. Wer da nicht schmunzelt, hat keinen Sinn für historische Details.

Ein weiterer Hingucker ist das Anemonen-Schmuckkörbchen, eine seltene Pflanze mit filigraner Schönheit. Doch der Name, der wirklich für Gesprächsstoff sorgt, ist die berüchtigte „A...cucke“ – eine volkstümliche, hochgradig unanständige Bezeichnung für eine bestimmte Orchideenart, die man heute – zum Glück – meist nur noch im Flüsterton erwähnt.

Dann gibt es noch die Fetthenne, ein harmloses, aber namentlich missverstandenes Kleinod, das eigentlich nur saftige Blätter hat – und nichts mit der Figur zu tun. Die österreichische Wolfsmilch klingt nach Märchen, ist aber eine seltene Pflanze mit giftigem Milchsaft. Und schließlich der Walliser Schwingel, ein Gras, das in den Alpen heimisch ist und dessen Name wie ein verschollener Fußballverein klingt.

Ob lustig, verwirrend oder peinlich – diese Namen zeigen: Die Natur braucht kein Marketing, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Manchmal reicht schon der Name.

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