Welche Obstbäume vertragen sich – und welche nicht?

Beim Anpflanzen von Obstbäumen im Garten spielt die Nachbarschaft eine große Rolle. Nicht alle Bäume vertragen sich gut nebeneinander – manche fördern sich gegenseitig, andere behindern das Wachstum oder locken Schädlinge an.

Mirabellen fühlen sich beispielsweise wohl neben Apfel- und Birnbäumen, aber auch in Gesellschaft von Kornelkirschen, anderen Mirabellen oder Pflaumen. Dagegen sollten sie nicht neben Aprikosen oder Sauerkirschen gepflanzt werden – die passen einfach nicht zusammen, sei es wegen unterschiedlicher Bodenansprüche oder weil sie sich gegenseitig anziehende Schädlinge zuspielen.

Ganz anders sieht es beim Pfirsich aus: Er verträgt sich gut mit Apfel, Birne, Aprikose, Kornelkirsche und natürlich auch mit Mirabellen oder Pflaumen. Problematisch wird es jedoch in der Nähe von Süßkirschen oder Walnüssen. Letztere scheiden ein Giftstoff aus (sogenannte Allelopathie), der vielen Obstbäumen – insbesondere empfindlichen wie dem Pfirsich – schaden kann.

Wer seinen Obstgarten langfristig gesund halten möchte, sollte also nicht nur Sonneneinstrahlung und Bodenqualität beachten, sondern auch auf die richtige Kombination der Bäume achten. Eine gute Nachbarschaft fördert nicht nur das Wachstum, sondern auch die Ernte.

Ein Blick in eine Pflanz-Tabelle oder ein kurzes Gespräch mit dem erfahrenen Nachbarn kann da oft mehr bringen als jedes Düngemittel.

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