Die Elberfelder Bibel – nahe am Urtext
Wer eine Bibel sucht, die besonders eng am ursprünglichen Text orientiert ist, findet in der Elberfelder Bibel eine verlässliche Wahl. Entstanden im Jahr 1855 durch einen Kreis von Übersetzern um Carl Brockhaus, hat diese Ausgabe seitdem eine stetige Weiterentwicklung durchlaufen. Die letzte umfassende Revision datiert aus dem Jahr 2006 – und die Arbeit daran geht bis heute weiter.
Das Ziel der Übersetzer war und ist es, dem hebräischen und griechischen Urtext so treu wie möglich zu bleiben. Dabei steht nicht die stilistische Eleganz im Vordergrund, sondern die genaue Wiedergabe des ursprünglichen Inhalts. Das macht die Elberfelder besonders geeignet für alle, die die Bibel gründlich studieren möchten – sei es allein, in der Gruppe oder in der Gemeinde.
Anders als in vielen anderen modernen Übersetzungen, bei denen der Schwerpunkt auf flüssigem Lesefluss oder verständlicher Sprache liegt, entscheidet sich die Elberfelder bewusst für eine wörtlichere Darstellung. Das kann den Text an manchen Stellen anspruchsvoller machen, doch gerade diese Treue zum Original schätzen viele Leserinnen und Leser.
Gerade in theologischen Kreisen und bei Bibelstudien gilt die Elberfelder daher als eine der seriösesten deutschen Bibelausgaben. Wer wissen möchte, was im Text steht – ohne zusätzliche Interpretation oder sprachliche Verschönerung –, ist mit dieser Übersetzung gut beraten.
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