Perfekte Fotos bei starker Sonne: So gelingen sie

Wer schon einmal versucht hat, bei gleißendem Sonnenschein Fotos zu machen, kennt das Problem: überbelichtete Stellen, harte Schatten und manchmal sogar störende Grünstiche im Bild. Doch mit den richtigen Einstellungen kannst Du auch unter direkter Mittagssonne scharfe, ausgewogene und natürlich wirkende Aufnahmen erstellen.

Die Schlüssel liegen in der Kombination von Blende, Verschlusszeit und ISO. Bei starker Sonne empfiehlt sich eine kleine Blendenöffnung, um die Lichtmenge zu kontrollieren. Allerdings zeigt die Praxis: Mit einem Objektiv wie dem 35mm f/1.8 an einer Kamera wie der Nikon D800 kannst Du bei Blende f/2.5 wunderbar weiche Hintergründe erzeugen, ohne zu überbelichten – vorausgesetzt, Du passt die anderen Werte richtig an.

Die ideale Einstellung bei direkter Sonne: 1/1250 Sekunde Verschlusszeit und ISO 100. Diese Werte sorgen dafür, dass genug Licht hereinkommt, ohne das Bild zu überstrahlen. Die niedrige ISO-Zahl hält den Bildrauschen fern, während die schnelle Verschlusszeit verhindert, dass die Szene zu hell wird.

Ein häufig übersehener Fehler: Blitzeinsatz bei Tageslicht. Viele vergessen, dass ein Blitz in der prallen Sonne oft nicht ausreicht – oder im schlimmsten Fall Grünstiche durch Reflektionen erzeugt, besonders bei metallischen oder glatten Oberflächen. Besser: Auf natürliches Licht vertrauen und die Kamera entsprechend einstellen.

Ob Mittagszeit oder strahlender Himmel – mit diesen Einstellungen behältst Du die Kontrolle über Dein Bild. Probiere es aus, besonders mit einem 35mm-Objektiv, das sich ideal für Porträts und Alltagsfotografie bei Sonne eignet.

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