Die richtige Bibel für Katholiken im deutschsprachigen Raum

Wer sich fragt, welche Bibelübersetzung in der katholischen Kirche als offiziell gilt, findet die Antwort in der Einheitsübersetzung. Diese Version ist seit Jahrzehnten der verbindliche Text für den Gottesdienst in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie wurde von katholischen Gelehrten gemeinsam mit Experten aus anderen christlichen Kirchen erarbeitet, um eine möglichst genaue und verständliche Wiedergabe der biblischen Schriften zu gewährleisten.

Die Einheitsübersetzung umfasst sowohl das Alte als auch das Neue Testament – inklusive der sogenannten deuterokanонischen Bücher, die in evangelischen oder jüdischen Bibeln oft fehlen. Diese Bücher, wie etwa das Buch Tobias oder Weisheit, gehören fest zum katholischen Bibelkanon und werden in der Einheitsübersetzung vollständig enthalten.

Warum gerade diese Übersetzung? Weil sie vom katholischen Kirchenleben getragen und von den Bischofskonferenzen anerkannt ist. In Predigten, Lesungen und Gebetsstunden wird sie verwendet. Auch viele private Bibelausgaben und digitale Angebote, wie die Plattform die-bibel.de, basieren auf diesem Text.

Zwar gibt es weitere katholische Bibeln – etwa die „Neue Stuttgarter Übersetzung“ oder die „Gute Nachricht Bibel“ in katholischer Fassung –, doch nur die Einheitsübersetzung hat den offiziellen Status für den liturgischen Gebrauch. Wer also in der Messe liest oder den verbindlichen kirchlichen Text sucht, greift darauf zurück.

Für Gläubige ist die Einheitsübersetzung mehr als nur eine Übersetzung: Sie ist ein verlässlicher Begleiter im Glauben, der Theologie und Spiritualität verbindet – treu dem Auftrag, die Heilige Schrift lebendig und zugänglich zu machen.

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