Welche Kerzen rußen am meisten?

Wenn es um das Knistern des Feuers und die gemütliche Atmosphäre geht, spielen Kerzen eine besondere Rolle – besonders in der dunklen Jahreszeit. Doch nicht alle Kerzen sind gleich. Tatsächlich gibt es deutliche Unterschiede, vor allem wenn es um die Frage geht: Welche Kerzen rußen am meisten?

Der Großteil der in Deutschland verkauften Kerzen besteht aus Paraffin. Dieses Material wird aus Mineralöl hergestellt, einem Nebenprodukt der Erdölverarbeitung. Da Erdöl fossilen Ursprungs ist, belastet auch der Einsatz von Paraffin die Umwelt – sowohl bei der Gewinnung als auch beim Verbrennen. Paraffinkerzen neigen besonders zum Rußen, vor allem, wenn der Docht zu lang ist oder Zugluft herrscht. Das Rußen entsteht, weil der Kohlenstoff beim unvollständigen Verbrennen nicht vollständig verbrannt wird und sich als Rußpartikel in der Luft verteilt.

Doch es gibt auch nachhaltigere Alternativen. Kerzen aus Bienenwachs oder pflanzlichem Stearin verbrennen sauberer und rußen deutlich weniger. Bienenwachs etwa hat einen natürlichen Brennwert und verströmt einen angenehmen Duft, während Stearin oft aus Palmöl oder anderen pflanzlichen Rohstoffen stammt und eine stabilere, langsamere Abbrandgeschwindigkeit bietet.

Wer also auf eine rußfreiere, umweltfreundlichere Lichtquelle Wert legt, sollte auf die Zusammensetzung achten. Kurz gesagt: Paraffin rußt am stärksten, natürliche Wachse wie Bienenwachs oder Stearin sind die bessere Wahl – für mehr Lichtgenuss und weniger Schadstoffe im Raum.

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