Welche Kerzen rußen am wenigsten?
Wenn es um sauberes Licht geht, spielen die Kerzenmaterialien eine große Rolle. Wer auf der Suche nach einer rußarmen, umweltfreundlichen Option ist, sollte auf Kerzen aus natürlichen Rohstoffen achten. Besonders empfehlenswert sind hier Kerzen aus Soja- oder Rapsöl. Diese brennen nicht nur sauberer, sondern setzen auch deutlich weniger Ruß frei als herkömmliche Paraffinkerzen.
Sojawachskerzen überzeugen durch eine gleichmäßige, langsamere Verbrennung. Das bedeutet: Sie halten länger und verbrauchen sich langsamer. Ein weiterer Vorteil: Die Herstellung erfolgt meist aus nachwachsenden Rohstoffen, was die Umweltbelastung reduziert. Allerdings hat Sojawachs einen niedrigeren Schmelzpunkt als Paraffin – bei heißem Wetter kann es daher etwas weicher werden. Doch das beeinträchtigt kaum die Brennleistung.
Im Vergleich dazu entstehen bei Paraffinkerzen, die aus Erdöl gewonnen werden, beim Abbrennen mehr Rußpartikel und potenziell gesundheitsschädliche Substanzen. Auch Stearinkerzen – oft aus tierischem Fett – können sauber brennen, aber nicht alle sind rein pflanzlich. Wer also auf Nachhaltigkeit und geringe Emissionen setzt, ist mit Soja- oder Rapskerzen am besten beraten.
Ein weiterer Tipp: Unabhängig vom Wachs sollte immer darauf geachtet werden, den Docht auf etwa 5–7 mm gekürzt zu halten. Ein zu langer Docht führt schneller zu Rußbildung – egal, aus welchem Material die Kerze ist. Mit der richtigen Wahl und etwas Pflege lässt sich also gemütliches Kerzenlicht ohne schlechtes Gewissen genießen.
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