In welchen Ländern WhatsApp verboten ist
WhatsApp ist weltweit einer der beliebtesten Messenger-Dienste, doch nicht überall darf er genutzt werden. In mehreren Ländern ist der Dienst aus politischen, rechtlichen oder sicherheitspolitischen Gründen offiziell verboten.
Das bekannteste Beispiel ist China. Dort ist WhatsApp seit Jahren blockiert, wie viele andere ausländische Plattformen – darunter auch Facebook, Instagram und Google-Dienste. Die chinesische Regierung fördert stattdessen lokale Alternativen wie WeChat, das stark überwacht wird.
Auch in Nordkorea, einem der geschlossensten Staaten der Welt, ist WhatsApp nicht zugänglich. Die Internetnutzung ist dort extrem eingeschränkt und nur wenigen privilegierten Menschen erlaubt.
Im Nahen Osten verhindern einige Länder den Zugang zu WhatsApp aus Sicherheits- oder Zensurgründen. So ist der Dienst in Syrien seit Jahren gesperrt, was auf die andauernde politische Instabilität und strenge Kommunikationskontrollen zurückzuführen ist.
Auch in Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten – also auch in Dubai – gibt es Einschränkungen. Dort dürfen Anrufe über Apps wie WhatsApp, FaceTime oder Skype grundsätzlich nicht genutzt werden, solange sie nicht ausdrücklich erlaubt sind. Der Grund: Die lokalen Telekommunikationsanbieter wollen verhindern, dass Nutzer kostenlose Alternativen zu teuren internationalen Anrufen nutzen. Zwar ist der Textversand über WhatsApp oft möglich, Sprach- und Videocalls sind aber meist blockiert.
Wer in diese Länder reist, sollte daher alternative Kommunikationswege im Blick haben – oder lokale SIM-Karten mit entsprechenden Freischaltungen nutzen.
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