Welche Lebensmittel helfen gegen Plaque in den Gefäßen?

Plaque – also Ablagerungen in den Blutgefäßen – entsteht durch eine ungesunde Ernährung und kann im Laufe der Zeit zu Arteriosklerose führen. Doch nicht alles ist verloren: Mit der richtigen Ernährung kann man viel bewirken. Laut Experten der FETeV (Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention) spielt die Auswahl der Fette eine entscheidende Rolle.

Ungesättigte Fette sollten im Mittelpunkt stehen, vor allem jene aus pflanzlichen Ölen wie Olivenöl oder Rapsöl sowie aus Nüssen. Diese unterstützen die Gefäßgesundheit deutlich besser als gesättigte Fette aus tierischen Produkten oder gar industriell hergestellte Transfette, die man in vielen Fertigprodukten findet.

Besonders wertvoll sind Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in fettem Seefisch wie Lachs, Makrele oder Hering stecken, aber auch in Leinsamen, Chiasamen und Walnüssen vorkommen. Diese natürlichen Helfer senken Entzündungen im Körper und können das Fortschreiten von Gefäßablagerungen verlangsamen.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Wahl der Kohlenhydrate. Statt Weißmehlprodukte wie Baguette, Brötchen oder Süßigkeiten, die den Blutzucker schnell ansteigen lassen, empfiehlt sich eine Ernährung, die reich an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten ist. Vollkorn enthält Ballaststoffe, die den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen und die Darmgesundheit fördern.

Kurz gesagt: Eine Ernährung nach dem Vorbild der mediterranen Küche – mit viel pflanzlicher Kost, gesunden Fetten und wenig verarbeiteten Lebensmitteln – kann helfen, bestehende Plaque zu stabilisieren und neuen Ablagerungen vorzubeugen. Schon kleine Änderungen im Alltag machen einen Unterschied.

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