Welche Lebensmittel bei Übersäuerung meiden?

Wenn sich der Säure-Basen-Haushalt im Körper aus dem Gleichgewicht neigt, kann das zu Müdigkeit, Muskelbeschwerden oder Verdauungsproblemen führen. Eine chronische Übersäuerung entsteht oft durch Ernährung und Lebensstil – und hier lässt sich auch ansetzen, um etwas zu verändern.

Ein wichtiger Schritt ist, säurebildende Lebensmittel vorübergehend zu reduzieren. Dazu gehören vor allem Milchprodukte, insbesondere harter Käse, der stark säurelastig wirkt. Auch Eier und Fleisch – besonders verarbeitetes Fleisch wie Wurst oder Schinken – fördern die Säurebildung im Körper. Dabei spielt nicht nur die Art des Lebensmittels eine Rolle, sondern auch die Menge: Gelegentliches Genießen ist meist kein Problem, doch wer diese Lebensmittel täglich und in großen Mengen isst, belastet seinen Stoffwechsel stärker.

Fisch steht oft als gesunde Proteinquelle hoch im Kurs, ist aber ebenfalls säurebildend, besonders wenn er gebraten oder geräuchert ist. Auch Getreideprodukte tragen zur Säurelast bei – Weißmehlprodukte sogar noch stärker als Vollkorn. Wer Vollkorn bevorzugt, macht daher bereits einen Schritt in die richtige Richtung.

Stattdessen sollte die Ernährung reich an basenbildenden Lebensmitteln sein: frisches Gemüse, Obst (auch säuerlich schmeckende Sorten wie Zitronen), Kartoffeln und pflanzliche Lebensmittel wirken ausgleichend. Bewegung, ausreichend Schlaf und weniger Stress unterstützen den Körper zusätzlich dabei, sein natürliches Gleichgewicht wiederzufinden.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen