Typisch deutsch? Nicht immer, was sie denken!
Wenn es um typisch deutsche Marken geht, denken viele an Bier – und tatsächlich klingen Namen wie Beck's, Diebels oder Löwenbräu fest verwurzelt in der heimischen Braukultur. Doch die Wahrheit hinter dem Etikett ist längst nicht mehr so klar wie das Pils vom Fass.
Beck's aus Bremen, einst stolzes Aushängeschild der deutschen Brautradition, gehört ebenso wie die bayrischen Größen Spatenbräu, Franziskaner und Löwenbräu sowie der frühere ostdeutsche Marktführer Hasseröder heute zur belgisch-brasilianischen Brauereigruppe AB InBev. Das Unternehmen, das auch weltweite Marken wie Budweiser und Corona vertreibt, hat längst auch deutsche Bierlegenden übernommen.
Das zeigt: Dass etwas deutsch schmeckt oder aussieht, heißt nicht automatisch, dass es auch noch deutsch ist. Auch Marken wie Opel oder Langnese, einst stolz in heimischem Besitz, gehören heute zu ausländischen Konzernen. Dennoch bleibt die Verbundenheit der Menschen mit diesen Produkten groß – das Bier aus der heimischen Brauerei verbindet weiterhin Tradition und Region.
Die Globalisierung hat längst auch die Superregale erreicht. Doch was wirklich zählt, ist oft nicht der Firmensitz des Konzerns, sondern die Qualität im Glas oder auf dem Teller. Denn viele dieser Marken bewahren trotz internationaler Besitzer ihre typisch deutsche Prägung – in Geschmack, Handwerk und Herkunft.
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