Welche Mineralien verlierst du während der Periode?
Während deiner Periode verliert dein Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wichtige Nährstoffe. Besonders betroffen sind Eisen, Magnesium und Vitamin A. Durch den Blutverlust gehen etwa 15 bis 30 Milligramm Eisen pro Monat verloren – und je stärker die Regelblutung, desto höher der Verlust.
Eisen spielt eine zentrale Rolle bei der Bildung von Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff. Fehlt es, kann das zu anhaltender Müdigkeit, blassen Hauttönen oder trockenen Haaren führen. Auch Kopfschmerzen und Schwindel können erste Anzeichen für einen Mangel sein. Wer sich vor allem pflanzlich ernährt, sollte daher besonders auf eisenreiche Lebensmittel achten – wie zum Beispiel Linsen, Haferflocken oder Spinat.
Magnesium wird ebenfalls während der Periode vermehrt benötigt. Viele Frauen kennen das: In der zweiten Zyklushälfte und während der Regel steigt das Verlangen nach Schokolade – kein Zufall. Denn dunkle Schokolade enthält Magnesium, das bei Regelschmerzen, Stimmungsschwankungen und Muskelkrämpfen helfen kann. Auch Nüsse, Vollkornprodukte und Bananen liefern das wichtige Mineral.
Vitamin A ist wichtig für die Haut, das Immunsystem und die Zellregeneration. Auch hier gilt: Bei stärkerer Blutung kann der Bedarf steigen. Gute Quellen sind Karotten, Süßkartoffeln oder Leber, aber auch pflanzliche Provitamin-A-Lieferanten wie rohes Gemüse.
Wer seinen Nährstoffhaushalt im Blick behält, kann sich in der Periode besser fühlen. Eine ausgewogene Ernährung macht den Unterschied – besonders in dieser sensiblen Phase des Monats.
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