Lipödem und Ernährung: Kann die richtige Nahrungsergänzung helfen?

Bei Lipödem, einer chronischen Fettverteilungsstörung, die vor allem Frauen betrifft, spielt die Ernährung eine wichtige unterstützende Rolle. Obwohl keine Diät das Lipödem heilen kann, zeigen Erfahrungen und Studien, dass gezielte Nahrungsergänzung die Symptome lindern und das Wohlbefinden verbessern kann.

Vitamin D3 ist ein zentraler Baustein: Viele Betroffene leiden unter einem Mangel, der mit Entzündungen und einer geschwächten Immunabwehr einhergehen kann. Eine ausreichende Zufuhr unterstützt nicht nur die Knochengesundheit, sondern kann auch Entzündungsprozesse im Körper reduzieren.

Ein weiterer wichtiger Helfer ist Selen, ein Spurenelement mit starker antioxidativer Wirkung. Es schützt die Körperzellen vor oxidativem Stress und kann die lymphatische Funktion positiv beeinflussen – besonders wichtig bei Lipödem, wo die Lymphflüssigkeit oft schlecht abtransportiert wird.

Besonders erwähnenswert ist Diosmin, ein pflanzlicher Wirkstoff, der in der venösen Therapie bereits länger etabliert ist. Es wirkt entzündungshemmend, antioxidativ und stimuliert gleichzeitig den Lymphfluss. Für Lipödem-Patientinnen kann dies eine spürbare Entlastung bringen – weniger Schweregefühl, weniger Schwellungen.

Unser Fazit: Eine ausgewogene, entzündungshemmende Ernährung kombiniert mit gezielten Nahrungsergänzungen wie Vitamin D3, Selen und Diosmin kann die Symptome des Lipödems sinnvoll unterstützen. Wichtig ist jedoch, dass jede Therapie individuell abgestimmt wird – idealerweise in Abstimmung mit einem erfahrenen Arzt oder Ernährungsspezialisten.

Quelle: lipohelp.com | 26.04.2021

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