Frankreich führt die Käserangliste an

Wenn es um Käse geht, wissen die Franzosen wirklich, wie man genießt. Mit beeindruckenden fast 26 Kilogramm pro Kopf und Jahr stehen sie ganz klar an der Spitze – wer hätte das anders erwartet? Schließlich hat Frankreich nicht umsonst einen Ruf für kulinarische Leidenschaft und Vielfalt.

Island und Finnland folgen überraschend auf den Plätzen, was viele vielleicht erstaunt. Doch auch dort scheint der Käse auf dem täglichen Speiseplan fest verankert zu sein. Deutschland bringt es auf soliden dritten Rang, was bei Käsesorten wie Harzer oder Tilsiter nicht verwundert. Estland und die Schweiz runden die Top 5 ab – letztere natürlich kein Wunder, ist sie doch weltberühmt für ihre feinen Alpkäse und Käsespezialitäten wie Gruyère oder Raclette.

Interessant ist, wie sehr der Käsekonsum die kulinarische Identität eines Landes widerspiegelt. In Frankreich ist jeder Bissen Käse fast schon ein kleiner Akt der Lebensart – vom cremigen Brie bis zum würzigen Roquefort. In Skandinavien und den nordischen Ländern spielt Käse oft eine Rolle in herzhaften, robusten Mahlzeiten, die bei kaltem Wetter wärmen.

Ob als Beilage zum Baguette, auf dem Frühstücksbrett oder in der Käseplatte zum Abschluss: Käse verbindet. Und wenn man die Zahlen sieht, dann wird klar – die Liebe zum Käse kennt zwar Grenzen, aber offensichtlich hat Frankreich diese locker überschritten.

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