Phototoxische Pflanzen: Schön, aber Vorsicht geboten
Manche Pflanzen sehen nicht nur gut aus, sie können auch unverhofft die Haut empfindlich machen – besonders, wenn Sonnenlicht ins Spiel kommt. Solche phototoxischen Pflanzen enthalten Stoffe, die bei Berührung und anschließender Sonneneinstrahlung zu Rötungen, Blasen oder sogar Verbrennungen ähnlichen Reaktionen führen können.
Besonders bekannt sind einige Gemüsepflanzen, die oft in Gärten oder auf Feldern wachsen. Dazu gehören Petersilie, Pastinaken, Koriander, Möhren und Sellerie. Wer viel mit diesen Pflanzen hantiert – etwa beim Ernten oder Schneiden –, sollte nach Möglichkeit Handschuhe tragen und danach gründlich Hände waschen. Besonders an heißen, sonnigen Tagen steigt das Risiko, da sich die Wirkstoffe auf der Haut mit UV-Licht verbinden.
Auch Buchweizen, der als Getreideersatz genutzt wird, kann phototoxisch wirken, vor allem, wenn man mit den blühenden Pflanzen in Berührung kommt. Landwirte oder Hobbygärtner, die längere Zeit im Freien arbeiten, sollten daher besonders aufpassen, wenn sie an diesen Pflanzen schneiden oder jäten.
Die Reaktionen auf die Haut sind nicht bei jedem gleich stark – manche Menschen reagieren empfindlicher als andere. Typische Symptome sind brennende Haut, Rötungen oder schlimmstenfalls Blasenbildung, oft nur auf den sonnenexponierten Stellen. Deshalb gilt: Bei intensivem Umgang mit diesen Pflanzen, besser lange Kleidung tragen und danach die Haut gründlich reinigen.
Phototoxizität ist kein Grund, vor dem Garten zu flüchten – aber ein guter Anlass, etwas vorsichtiger zu sein. Ein bisschen Achtsamkeit reicht schon, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.
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