Die Big Five for Life – Mehr als nur Tiere

Die „Big Five“ kennen viele aus Afrika-Safaris: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard – die fünf beeindruckendsten Tiere, nach denen Naturliebhaber auf Pirsch gehen. Doch der US-Autor John Strelecky hat diesen Begriff auf eine ganz persönliche Weise umgedeutet. Er sprach nicht mehr von Tieren, sondern von den fünf Dingen, die einem Menschen im Leben wirklich wichtig sind.

Die „Big Five for Life“ sind deshalb keine Tiere, sondern die zentralen Ziele oder Werte, nach denen man sein Leben ausrichtet. Es könnte die Familie sein, die Leidenschaft für die Musik, die Sehnsucht nach Abenteuern, der Wunsch nach innerem Frieden oder die Liebe zur Natur. Was auch immer zählt: Diese fünf Dinge geben Halt und Richtung.

Viele Menschen merken erst spät, dass sie ihr Leben nach äußeren Maßstäben leben – Karriere, Geld, Anerkennung – und dabei das Wesentliche aus den Augen verlieren. Die Idee der „Big Five for Life“ lädt dazu ein, innezuhalten und sich selbst zu fragen: Was ist mir wirklich wichtig? Was möchte ich unbedingt erlebt, gelebt, gegeben haben, wenn ich eines Tages zurückblicke?

Dr. Andrea Maria Bokler greift diese Gedanken auf und erinnert daran, dass jeder Mensch seine ganz eigenen „Big Five“ hat. Es geht nicht darum, möglichst spektakulär zu leben, sondern authentisch. Wer seine persönlichen Big Five kennt, kann bewusster entscheiden, wie er seine Zeit und Energie einsetzt.

Am Ende zählt nicht, wie viele Löwen man gesehen hat – sondern, ob man das Leben gelebt hat, das man sich tief im Herzen gewünscht hat.

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