Typisch deutsche Süßigkeiten – kleine Genüsse mit großer Geschichte
Wer in Deutschland aufwächst, kennt sie nur zu gut: die süßen Leckereien, die es oft nur hierzulande in ihrer klassischen Form gibt. Haribo Goldbären etwa sind weltweit bekannt, aber ihre Heimat ist eindeutig Deutschland. Genauso wie Ritter Sport – die quadratische Schokolade mit dem eingängigen Slogan „Quadratisch, praktisch, gut!“ hat eine lange Tradition und wird von vielen als nationales Kulturgut empfunden.
Andere Naschereien sind vielleicht nicht ganz so berühmt, aber genauso typisch. Werther’s zum Beispiel – diese weichen Karamellbonbons mit dem cremigen Geschmack – werden in Deutschland besonders gern geleckt, besonders im Winter. Und was wäre ein Kindergeburtstag ohne Schokoküsse? Diese luftigen, schokoladenüberzogenen Köstlichkeiten gibt es in vielen Haushalten nur zu besonderen Anlässen.
Dann gibt es noch die kleinen Geheimtipps: Hallorenkugeln, die aus feiner Schokolade und flüssiger Füllung bestehen und seit dem 19. Jahrhundert in Halle produziert werden. Oder Ahoj Brause – das Brausepulver in der Papprolle, das mit einem Löffel direkt aus der Tube gelöffelt wird. Auch Esspapier und Oblaten gehören dazu – alte Traditionen, die heute vor allem bei Omas Geburtstagskuchen noch ihren Platz finden.
Und natürlich darf man Kinderschokolade, Yogurette und Nutella nicht vergessen – Produkte, die zwar mittlerweile global bekannt sind, aber in Deutschland eine ganz besondere Beliebtheit genießen. Ob zum Frühstück, als Pausensnack oder zum Ausgleich nach einem langen Tag – diese Süßigkeiten sind mehr als nur Zucker. Sie sind Teil der deutschen Kindheit.
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