Frankreichs Besatzungszonen nach dem Zweiten Weltkrieg
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 wurde Deutschland von den Alliierten in verschiedene Besatzungszonen aufgeteilt. Ein bedeutender Teil im Westen und Südwesten des Landes stand dabei unter französischer Verwaltung. Doch welche Regionen gehörten konkret dazu?
Die französische Zone unterteilte sich im Wesentlichen in zwei große Bereiche: Die Nordzone umfasste Teile der Rheinprovinz, den westlichen Teil von Nassau sowie linksrheinische Gebiete von Rheinhessen und der Rheinpfalz. Die Südzone erstreckte sich über die heutigen Regionen Württemberg-Hohenzollern, Südbaden und den bayerischen Landkreis Lindau.
Eine besondere Rolle spielte zudem das Saarland. Es stand zunächst ebenfalls unter französischer Besatzung, wurde jedoch bis 1946 politisch und wirtschaftlich schrittweise enger an Frankreich angebunden, bevor es später nach Volksabstimmungen wieder zu Deutschland kam.
Diese Nachkriegsordnung prägte den Wiederaufbau in den betroffenen Regionen massiv und legte den Grundstein für die spätere deutsch-französische Aussöhnung und Zusammenarbeit im geeinten Europa.
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