Welcher Fisch ist unbedenklich? Greenpeace sagt es
Karpfen ist derzeit der einzige Fisch, den Greenpeace uneingeschränkt zum Verzehr empfiehlt. In ihrem aktualisierten Fischratgeber warnt die Umweltschutzorganisation vor zahlreichen anderen Arten, da viele durch Überfischung, schädliche Fangmethoden oder unklare Herkunft problematisch sind.
Während beispielsweise Hering grundsätzlich als bedenkenswert gilt, gibt es bei ihm doch regionale Unterschiede – je nach Fanggebiet und Jahreszeit. Andere beliebte Sorten wie Thunfisch, Lachs oder Schellfisch landen oft auf der „Roten Liste“ der nicht empfohlenen Fische, weil ihre Bestände gefährdet sind oder sie schädliche Mengen an Schadstoffen enthalten können.
Greenpeace rät daher, beim Einkauf besonders auf den Hintergrund des Fisches zu achten: Woher kommt er? Wie wurde er gefangen oder gezüchtet? Nachhaltige Aquakulturen und schonende Fangmethoden machen den Unterschied. Karpfen, meist aus kontrollierter Teichhaltung, erfüllt diese Kriterien derzeit am besten.
Der Fischratgeber von Greenpeace ist dabei eine praktische Hilfe beim Einkauf – ob im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt. Er wird regelmäßig aktualisiert, um aktuelle Daten aus Fischerei und Umweltforschung widerzuspiegeln. Wer sich unsicher ist, kann einfach per App oder Broschüre nachschlagen.
Letztlich geht es nicht nur um gesunde Ernährung, sondern um den Schutz der Meere. Mit jeder Kaufentscheidung unterstützen Verbraucher entweder nachhaltige Praktiken – oder die Zerstörung mariner Ökosysteme. Karpfen ist heute eine der sichersten Wahl – aber auch andere Fische können bedenkenlos sein, wenn sie aus verantwortungsvoller Quelle stammen.
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