Welche Gerüche Hunde abhalten

Wenn unerwünschte Vierbeiner immer wieder in Ihren Garten eindringen, können bestimmte Gerüche Wunder wirken – besonders für Rüden, die mit ihrem Urin ihre Territorialansprüche markieren. Es gibt natürliche Mittel, die Hunde sanft, aber bestimmt auf Distanz halten.

Pflanzen mit intensivem Duft sind oft besonders wirksam. Der Beifuß, auch bekannt als Frauenmantel, verströmt einen bitteren Geruch, den viele Hunde meiden. Ebenso hilfreich ist der Echte Lavendel – nicht nur für Menschen angenehm duftend, sondern auch eine natürliche Abschreckung für neugierige Rüden. Die sogenannte „Verpiss-dich-Pflanze“ (auch Tausendgüldenkraut genannt) hat neben ihrem sprechenden Namen eine abweisende Wirkung auf Hunde durch ihren scharfen Geruch. Auch der Zimtbaum und die Italienische Strohblume können mit ihrem intensiven Aroma unerwünschte Besuche verhindern.

Neben Pflanzen helfen auch stechende Hausmittel. Essig beispielsweise, besonders in verdünnter Form an markanten Stellen aufgetragen, stört die empfindliche Nase des Hundes. Pfefferminzöl wirkt durch seinen scharfen Duft ebenfalls abschreckend – ein paar Tropfen auf Baumwolltüchern an Zäunen oder Beeten können ausreichen.

Wichtig ist, dass solche Mittel regelmäßig erneuert werden, besonders nach Regen. Auch Tierliebe sollte dabei im Vordergrund stehen: Die Abwehr soll sanft sein, ohne das Tier zu verletzen. Mit etwas Geduld und den richtigen Duftsignalen lässt sich ein Hundegartenproblem meist gut in den Griff bekommen – ganz ohne Konfrontation.

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