Welche Tintenfische isst man eigentlich?
Wenn man in einem Restaurant „Tintenfisch“ auf der Karte sieht, handelt es sich meist um Kalmar oder Sepie. Beide gehören zur Gruppe der Zehnarmigen Tintenfische – das bedeutet, sie haben acht Arme und zwei längere Fangarme. Kalmare sind besonders beliebt in der mediterranen Küche: ob frittiert als Ringscheiben, gegrillt oder in Salaten. Ihr festes, weißes Fleisch schmeckt mild und eignet sich hervorragend für verschiedene Zubereitungsarten.
Die Sepie hingegen ist enger mit dem Tintenfisch verwandt, den viele aus dem Meer kennen. Sie hat einen länglichen, flachen Körper und ist vor allem in Italien und an der Adria sehr geschätzt. Typisch ist die Zubereitung „in nero“ – also in Tintenflüssigkeit gedünstet, die dem Gericht eine tiefschwarze Farbe und ein intensives, leicht nussiges Aroma verleiht.
Anders als bei den Zehnarmigen ist der Krake ein Vertreter der Achtarmigen Tintenfische. Er wird in Ländern wie Griechenland, Japan oder Portugal gerne gegessen. Sein Fleisch ist zäher, wird aber durch langes Schmoren oder Pochen zart. In vielen Küchen gilt der Krake als Delikatesse – besonders wenn er von Hand bearbeitet wird, um die Textur zu verbessern.
Die Wahl des richtigen Tintenfisches hängt also stark von der Region und der Zubereitungsart ab. Egal ob Kalmar, Sepie oder Krake: Frische ist immer entscheidend für Geschmack und Qualität. Wer Tintenfisch mag, findet in diesen Meeresbewohnern eine faszinierende Vielfalt auf dem Teller.
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