Wie lange eine Kerze brennt – entscheidend ist das Wachs
Wer schon mal eine Kerze länger brennen lassen wollte, kennt das Problem: Manche flackern nur kurz, andere halten erstaunlich lange durch. Der Schlüssel dafür liegt im Wachs – besonders Bienenwachs überzeugt mit einer beeindruckenden Brenndauer.
Bienenwachskerzen sind echte Langläufer. Sie brennen langsamer und gleichmäßiger als viele andere und entwickeln dabei kaum Ruß. Das macht sie besonders sauber und angenehm im Gebrauch. Ein kleiner Nachteil: Bei zu hoher Umgebungstemperatur können sie tropfen, und ihr Preis ist deutlich höher als bei anderen Kerzenarten. Doch wer Wert auf Langlebigkeit und Natürlichkeit legt, ist mit Bienenwachs gut beraten.Ganz anders sieht es bei Paraffinkerzen aus – sie sind am weitesten verbreitet. Der Grund: Sie sind günstig in der Herstellung und meist tropffrei. Dafür verbrennen sie deutlich schneller und neigen dazu, sich bei längerem Brennen leicht zu verformen. Auch die Rußbildung ist hier etwas ausgeprägter als bei Bienenwachs.
Die richtige Pflege spielt übrigens eine große Rolle, wenn es um die Lebensdauer geht. Ein zu langer Dochtrand führt zu stärkerem Flackern und mehr Ruß. Am besten wird der Docht vor jedem Anzünden auf etwa 5–10 mm gekürzt. Auch die Brenndauer pro Nutzung sollte nicht zu kurz sein – sonst frisst sich die Flamme nicht sauber durch das Wachs, sondern gräbt sich ein.
Ob Bienenwachs oder Paraffin – wer seine Kerzen richtig behandelt, genießt länger das warme Licht und die gemütliche Atmosphäre.
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