Welcher Kaffee ist am verträglichsten?
Wer unter empfindlichem Magen leidet, kennt das Problem: Nach einem starken Kaffee beginnt das Unwohlsein. Doch nicht jede Sorte oder Zubereitungsart belastet den Körper gleich stark. Besonders verträglich ist laut Experten der Espresso. Warum? Weil die Extraktionszeit hier deutlich kürzer ist als bei anderen Methoden – oft nur 20 bis 30 Sekunden. Dadurch gelangen weniger säurehaltige und bittere Bestandteile ins Getränk.
Anders sieht es bei Filterkaffee oder French Press aus. Dort dauert die Zubereitung länger, wodurch mehr Säuren und ätherische Öle aus der Bohne gelöst werden. Das kann gerade auf leeren Magen unangenehm sein. Der Espresso hingegen wird schnell zubereitet und oft mit etwas Milch oder als Lungo getrunken – beides mildert die Wirkung zusätzlich ab.
Doch nicht nur die Zubereitung spielt eine Rolle, sondern auch die Bohne selbst. Dunkle Röstungen sind oft verträglicher, da sich dabei einige Säuren abbauen. Auch Kaffees aus speziell angebauten Bohnen, die von Natur aus weniger Säure enthalten, können helfen. Wer häufig Magenprobleme hat, sollte außerdem auf entkoffeinierten Kaffee achten – Koffein regt die Magensäureproduktion an.
Ein Tipp am Rande: Auch die Menge zählt. Selbst der mildeste Espresso kann unverträglich wirken, wenn er in großen Mengen getrunken wird. Am besten langsam anfangen und auf den eigenen Körper hören. Denn letztlich entscheidet nicht nur die Zubereitung, sondern auch das individuelle Empfinden.
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