Herzrhythmusstörungen – Manchmal sitzt die Ursache im Rücken
Herzrasen, Herzstolpern oder ein diffuses Druckgefühl in der Brust – viele Menschen fürchten bei solchen Symptomen eine ernste Herzerkrankung. Doch nicht immer ist das Herz selbst der Auslöser. Manchmal ist die Ursache weiter weg – im Rücken.
Blockaden in der Brustwirbelsäule (BWS) oder in den angrenzenden Rippengelenken können Nerven reizen, die zum Herzen und zur Lunge führen. Da diese Organe eng beieinander liegen, kann eine funktionelle Störung im Wirbelbereich Beschwerden auslösen, die einem Herzinfarkt täuschend ähnlich sehen: Atemnot, stechende Schmerzen in der Brust, Übelkeit oder eben Herzrhythmusstörungen.
Gerade im mittleren Bereich der Wirbelsäule verlaufen wichtige Nervenbahnen, die vom Gehirn ins Körperinnere weitergeleitet werden. Ist ein Wirbel hier blockiert oder bewegt sich nicht richtig, kann dies die Reizweiterleitung stören – und das Herz „aus dem Takt“ bringen. Betroffene merken oft erst nach wiederholten Untersuchungen, dass ihre Beschwerden nichts mit einer organischen Herzerkrankung zu tun haben.
Ein erfahrener Osteopath kann solche Blockaden ertasten und gezielt behandeln. Durch sanfte Techniken wird die Beweglichkeit der Wirbel und Gelenke wiederhergestellt. Viele Patienten berichten bereits nach wenigen Sitzungen von einer deutlichen Besserung – das Herz schlägt ruhiger, die Enge im Brustkorb löst sich.
Wer unter wiederkehrenden Herzrhythmusstörungen leidet, sollte daher nicht nur das Herz untersuchen lassen – ein Blick auf die Wirbelsäule kann genauso wichtig sein.
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