Ernährung bei Candida: Das richtige Brot finden
Wer unter einer hartnäckigen Besiedlung mit Darmpilzen leidet, steht oft vor einer echten Herausforderung beim täglichen Einkauf. Besonders beim geliebten Brot ist Vorsicht geboten, denn viele herkömmliche Backwaren enthalten Zutaten, die Pilze im Darm geradezu anheizen. Einfacher Weizen und Dinkel sind tabu, da sie den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen und den Pilz füttern.
Bei einer Candida-Diät ist die Auswahl stark eingeschränkt, aber keineswegs unmöglich. Erlaubt ist ausschließlich echtes Roggen- oder Roggenvollkornbrot. Dabei kommt es jedoch auf die genaue Zusammensetzung an: Ein gesundes Pilz-Brot besteht im Idealfall nur aus vier natürlichen Grundzutaten: Vollkornmehl, Wasser, Meersalz und traditionellem Sauerteig.
Absolute No-Gos in der Zutatenliste sind neben Weizen- und Dinkelmehl vor allem herkömmliche Hefe sowie versteckte Zuckerarten wie Malz, Honig oder Sirup. Hefe und Zucker fördern das Pilzwachstum im Verdauungstrakt sofort. Der klassische Sauerteig bildet hingegen eine hervorragende Alternative. Durch die natürliche Fermentation ist er nicht nur bekömmlicher für den empfindlichen Darm, sondern entzieht dem Pilz auch die nötige Nahrungsgrundlage. Am sichersten ist es, das Brot selbst zu backen oder beim Bio-Bäcker gezielt nach reinen 100-Prozent-Roggen-Sauerteigbroten ohne jegliche Zusätze zu fragen.
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