Welche Öle bei Laktoseintoleranz sind geeignet?

Wenn du laktoseintolerant bist, musst du nicht auf Geschmack oder Abwechslung in der Küche verzichten – vor allem nicht beim Kochen und Würzen mit Öl. Die gute Nachricht: Die meisten pflanzlichen Öle sind von Natur aus laktosefrei und damit problemlos verträglich.

Butter enthält Milchzucker und ist daher oft tabu. Doch es gibt hervorragende Alternativen. Vegane Margarine, wie zum Beispiel Alsan, schmeckt ähnlich wie Butter und eignet sich gut zum Kochen oder Streichen. Wer es klassisch mag, greift zu Ghee – das ist Butterschmalz, aus dem der Milchzucker größtenteils entfernt wurde. Viele mit Laktoseintoleranz vertragen Ghee gut, aber es ist wichtig, auf die eigene Verträglichkeit zu achten.

Beim Braten und Dünsten sind hitzestabile Öle wie Kokosöl eine gute Wahl. Es hält hohen Temperaturen stand und verleiht Speisen eine leichte Süße. Für kalte Speisen, wie Salate oder Dips, sind kaltgepresste Öle ideal. Unraffinierte Öle in Bio-Qualität, etwa Leinöl, Traubenkernöl, Hanföl oder Kürbiskernöl, bringen nicht nur Aroma, sondern auch wertvolle Nährstoffe auf den Teller. Sie sollten jedoch nicht erhitzt werden, um ihre gesunden Inhaltsstoffe zu bewahren.

Die Auswahl an laktosefreien Fetten ist also groß – und lässt viel Raum für kreative, bekömmliche Küche. Wichtig ist, auf die Zutatenliste zu achten, besonders bei Fertigprodukten. So genießt du dein Essen sicher und ohne Beschwerden.

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